Gotta Catch 'Em All - ARK: Survival Evolved

Mittwoch, 02. Dezember 2015, 16:00 Uhr


Early Access ist in der Gamerszene weiterhin ein umstrittenes Thema. Der eine feiert es, der andere boykottiert diese Angebotsstrategie. Ich persönlich befinde mich irgendwo zwischen diesen Fronten. Nicht jedes Early Access Spiel darf sich in meiner Spielliste einfinden und wird aufs Tiefste analysiert.

Doch mit ARK: Survival Evolved darf ich eine weitere Perle unter den Early Access Game willkommen heißen. Hierbei handelt es sich um ein Survival-Openworld-Spiel, was sich erst einmal nach einen Ableger von z.B. The Forest anhört, doch dieses Spiel hat (Stagevoice) DINOS! - Ihr habt richtig gelesen, (Stagevoice) DINOS. Wer träumte nicht als Kind davon seinen eigenen Dino-Kameraden zu haben, mit ihm Abenteuer zu erleben und sich durch den Dschungel zu kämpfen. In ARK: Survival Evolved geht es in erster Linie um das nackte Überleben. Holz, Stein und Nahrungsmittel stehen an der Tagesordnung. Doch ganz ungefährlich ist das nicht. Im Dschungel und am Wasser warten viele Gefahren, die dir ans Leder wollen. Doch das ist nicht immer so. Es gab in meiner Spielzeit viele schöne Momente. Ich war gerade beim Aufsammeln von Steinen, als ein Triceratops einfach direkt vor mir seines Weges geht. Eine leichte Gänsehaut bildete sich auf meinen Armen und leise hörte ich das Theme von Jurassic Park in meinen Gedanken. Feeling - es war einfach nur dieses Feeling was mich sofort für das Spiel begeisterte.

Kreatives Bauen

Ab diesen Moment spielte ich Stunde um Stunde, ich baute ein Haus, sammelte Beeren und jagte Dodo´s. Dabei hilf mir das benutzerfreundliche Crafting- und Bausystem. Kein fertiges Haus was einfach nur aus 4 Wänden bestand, man kann sein Haus ganz nach seinen Belieben bauen. Jede Wand, Fundament, Decke, Tür usw. konnte man platzieren, wie es einen gefällt. Doch man kann nicht sofort alles bauen oder herstellen. Erst durch das Sammeln von Erfahrungspunkten, z.B. durch jagen, bauen oder sammeln, erhält man Stufenaufstiege. Diese kann man zum einen dafür nutzen um seinen Charakter bessere Werte zu verpassen, als auch mit den erhaltenen Lernpunkten neue Baupläne oder Rezepte zu erlernen. Ich bin ein großer Freund dieses Systems, denn hierdurch wird man am Ball gehalten. Etwas Neues lernen, um sich und seine Bauwerke zu verbessern, ist ein guter Treibstoff.

Endlich Dinos zähmen!

Endlich war es soweit, Zeit sich seinen ersten Dinosaurier zu zähmen. Doch welchen möchte ich denn eigentlich zähmen? Einen Fleischfresser oder doch lieber einen Pflanzenfresser? Mit über 20 zähmbaren Tieren fällt mir die Wahl nicht leicht. Ein Pflanzenfresser soll es sein. Kein Kleiner, etwas Großes muss her …. ein... ein … (Stagevoice) Triceratops. Also, was brauche ich denn alles? Beeren um Ihn zu füttern, meine beiden Fäuste „Un“ und „Mächtig“ und natürlich Narcoberries. Letzteres brauche ich, um den Triceratops betäubt zu halten. In seiner reinen Form als Beere ist sie nicht besonders wirksam. Also schwinge ich mich kurzerhand zum Mörser, um aus der Kombination 5 Narcobeerries + 1 vergammeltes Fleisch, eine starkes Betäubungsmittel zu erzeugen. Authentisch nicht wahr? Man geht nicht einfach ins Inventar, wo der Spielcharakter scheinbar samt Beeren die Hände zusammen klatscht und ein neuer, sinnvoller, Gegenstand entsteht.

Nun gut, ab in den Wald!

Nach einigen zurückgelegten Kilometern und Ausweichmanövern bei Raptoren oder größeren Fleischfressern, habe ich mein Objekt der Begierde gefunden. Dort steht er. Nichts ahnend, dass gleich ein Fausthagel auf ihn trifft. Nach einigen kräftigen Hieben und einer Schweißattacke meinerseids liegt der Ticeratops am Boden. Nun heißt es Geduld und immer wieder nachbetäuben. Nach einer gefühlten Ewigkeit (etwas 2 Spielstunden), befindet sich Harley in meinen Besitz. Doch was nun? Ich kann ihn ja gar nicht reiten -  erstmal kann ich ihn nur auf "folgen" stellen, damit er mit auf Schritt und Tritt hinterher läuft. Denn das kann man erst, wenn man das nötige Level erreicht hat, um einen passenden Sattel herstellen zu können oder man einen in den Ressourcen Drops bekommt. Ressourcen Drops sind Versorgungsgüter, die an unzähligen Stellen auf der Karte auftauchen können. Es gibt sie in verschiedenen Farben, die einen Hinweis auf das benötigte Level geben, das man zum Öffnen der Behälter benötigt. Nun, der Anfang ist gemacht. Aber es ist noch lange nicht vorbei. Viele Spielstunden warten auf mich - Vieles will noch gebaut werden und jeder Dinosaurier will von mir entdeckt und gezähmt werden.

Fazit

Auch wenn mit Kinderkrankheiten behaftet, ist AKR: Survival Evolved eine runde Sache. Spiel, Spaß und Spannung ist hier die Devise. Es gibt sehr Viel zu entdecken in der großen Spielwelt. Langweilige, Einöde - Fehl am Platz! Lebendiger Dschungel und heiße Vulkane bieten viel Abwechslung.

 

Positiv

  • große Spielwelt
  • motivierendes Levelsystem
  • detailliertes Urzeit-Setting

 

Negativ

  • hohe Systemanforderung

 


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