Well done, Chuck ? Der 3D-Drucker wird besser

Donnerstag, 21. Mai 2015, 09:37 Uhr


Als der US-Amerikaner Chuck Hull vor über 30 Jahren den ersten 3D-Drucker erfand, spielte er noch Zukunftsmusik. Inzwischen hat das Wunder der Technik seinen Science Fiction-Status abgelegt und hat seinen Platz im Produktions-Alltag gefunden. Trotzdem überrascht er uns immer wieder.

Was kann der 3D-Drucker?

„Sobald die 3D-Drucker richtig was können, drucke ich mir neue Freunde aus“, sagte vor einigen Jahren noch ein schlauer Nerd und blickte optimistisch in die Zukunft. Sollte er Recht behalten? Fakt ist, die bahnbrechende Erfindung des amerikanischen Ingenieurs Chuck Hull ist heutzutage aus zahlreichen Einsatzbereichen nicht mehr wegzudenken. Designer, Architekten, Modell- und Maschinenbauer und die Automobilindustrie verwenden den 3D-Druck für die Entwicklung von Prototypen.

Für Nicht-Geeks – So funktioniert das 3D-Druck-Verfahren

So einfach, so revolutionär – Beim 3D-Druck werden dreidimensionale Objekte schichtweise aufgebaut. Als Material dienen ein bis mehrere flüssige oder feste Stoffe, die während des Fertigungsverfahrens geschmolzen und gehärtet werden. Das alles läuft computergesteuert ab mit exakt vorgegebenen Maßen. Und fertig ist Modell des Eiffelturms. Doch der 3D-Drucker kann inzwischen soviel mehr.

Der nächste Schritt – Künstliche Haut aus dem 3D-Drucker

In den Bereichen der Luft- und Raumfahrt, der Medizin und des Bioprintings wird der 3D-Drucker nicht nur zur Serienfertigung eingesetzt, es wird vor allem Unglaubliches geschaffen. So forscht die Kosmetikbranche derzeit im Bereich „künstlicher Haut“ aus dem 3D-Drucker, damit in Zukunft vielleicht auf Tierversuche verzichtet werden kann. Und vor kurzem bekam eine verletzte Meeresschildkröte ein neues Kieferimplantat, hergestellt mit dem 3D-Druck-Verfahren. Sci-Fi pur!

Die Forschung geht weiter

Hello, Hollywood – Auch die Filmindustrie ist auf den Geschmack gekommen und lässt mit der Kombination 3D-Druck und einem speziellen Kunststoff der Darmstädter Firma Evonik ganze Filmkulissen produzieren. Der Aston Martin, der im letzten James Bond-Blockbuster

„Skyfall“ in Flammen aufgeht? Glücklicherweise war das nur ein 3D-Modell. An dieser Stelle ist es also wohl an der Zeit einmal danke zu sagen: Danke, Chuck Hull! Für eine Wahnsinns-Erfindung, die immer noch besser wird.


Bildquelle: 8vfanrf @123rf.com

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